ÜBER MICH

Ausbildung und Werdegang

1994

Staatsexamen, Universität Freiburg i.Br.

1994

Promotion, Universität Freiburg i.Br.

1996-1998

A.i.P. Jugendwerk Gailingen Neurologische Rehaklinik für Kinder und Jugendliche

1999-2002

Familienphase

2002-2003

Assistenzärztin am Psychiatriezentrum Schaffhausen

2003-2008

Besuch von theoretischen Weiterbildungseinheiten

2008-2010

Weiterbildungszeit, Praxis Dr. Timm, Stockach

2008-2010

Mediationsausbildung bei RÄ Doris Morawe, Freiburg und RÄ und Notarin Jutta Hohmann, Berlin

2010

Abschluss als ärztliche Psychotherapeutin
Titel  „Zusatzbereich Psychotherapie“

Anfang 2012

Herbst 2015

Niederlassung in eigener, privater Praxis

Safe® Mentorin

Nebenberuflich:
Feng Shui Ausbildung bei Hedwig Seipel, Studiengruppe Darmstadt,  Abschluss 2006

Privat:
verheiratet, drei Kinder

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Philosophie

Strukturen als Grundlage des Menschen

Meine Arbeit erfolgt nach einem strukturalistischen Ansatz: Der Ausdruck „Struktur“ (= innerer Aufbau) umfasst alle Regeln und Bezüge, denen die Teile eines Systems unterliegen. Die Struktur bedingt also die möglichen Ergebnisse jedes stattfindenden Prozesses innerhalb ihres Systems. Das bedeutet, wie das Leben eines Menschen verläuft, wird bestimmt durch die Gesetzmäßigkeiten (Strukturen), nach denen dieser Mensch handelt und fühlt und nach denen seine Umgebung funktioniert. Wenn unsere inneren Regeln und Strukturen sich nicht widersprechen und gut mit denen der Umgebung zusammen passen, fühlen wir uns meist glücklich. Alles ist harmonisch. Das heißt, das Wohlbefinden eines Menschen und sein Dasein kann als Ergebnis von Strukturen verstanden werden.

Stärkung von persönlichen Strukturen

Mit der Beeinflussung der Strukturen auf verschiedenen Ebenen verändert man die Grundmöglichkeiten des menschlichen Daseins nicht, jedoch die Wahrscheinlichkeiten des Eintritts einzelner Ergebnisse. In diesem Sinne kann auf verschiednen Ebenen angesetzt werden:

  • Auf der persönlichen Strukturebene unter anderem mit Hilfe von Psychotherapie
  • Auf der sozialen Strukturebene unter anderem mit Hilfe von Mediation
  • Auf der räumlichen Ebene mit  Feng Shui

Welche Ebene am besten geeignet ist, um die Strukturen, mit denen jemand lebt, positiv zu gestalten, ist sehr gut abzuwägen. Gerne berate ich Sie kostenlos und unverbindlich, ob eines der Verfahren Ihren Bedürfnissen entsprechen könnte.

Jetzt kostenlos beraten lassen!

MEDIATION

Begleitete Konfliktlösung

Mediation ist kein geschützter Begriff. Er bedeutet „Vermittlung“ und wird zunehmend für ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven Konfliktlösung benutzt.

Wann ist Mediation sinnvoll?

Wenn Sie einen schwierigen Konflikt gütlich lösen möchten und es alleine mit dem Konfliktpartner nicht mehr schaffen, dann bietet es sich an, eine dritte neutrale Person Ihres gemeinsamen Vertrauens hinzuzuziehen, die zwischen Ihnen vermittelt.

Genau das passiert in einer Mediation:
Eine geschulte, neutrale Person ermöglicht durch ein strukturiertes Verfahren gemeinsam eine für alle Konfliktpartner passende Lösung zu finden.

Welche Konflikte eigenen sich für dieses Verfahren?

Grundsätzlich jeder Konflikt, bei dem alle Beteiligten Interesse an einer gütlichen Lösung haben, z.B. weil sie weiter miteinander in Kontakt stehen werden oder um Schaden erheblichen Ausmaßes von den Konfliktpartnern abzuwenden.

Mediationen finden häufig Anwendung in Konflikten

bei Scheidungen und Trennungen

Bei Scheidungen und Trennungen geht es oft sehr emotional zu – nicht umsonst trennt man sich. „Emotionale“ Rechnungen stehen offen.  Wenn es dann auch um Kinder, Umgangs- und Sorgerechte geht, Vermögen verteilt werden soll und gleichzeitg wirtschaftliche Verluste drohen, die manchmal existentiell sind oder zumindest so empfunden werden, fragt man sich:  „Wie soll man da ruhig bleiben können?“
Mediationen haben sich hier bewährt. Bei einer gütlichen Einigung leiden alle weniger: Die Kinder leiden weniger unter Auseinandersetzungen und so auch das Paar, die Kosten der Trennung werden geringer. Der zerbrochene Traum vom gemeinsamen Lebens kann betrauert werden. Zukunft zu denken wird wieder möglich, weil die Lösungen nachhaltig und sinnvoll für alle Beteiligten sind.

um Erbschaften

Erbfälle sind oft gar nicht oder nicht sinnvoll geregelt, was häufig zu Konflikten führt. Meist liegen denen komplexe Situationen sowie subjektiv empfundene Ungerechtigkeiten zugrunde.
Erbengemeinschaften dürfen im Todesfalle eine  für sie gerechtere und sinnvollere  Aufteilung vereinbaren, selbst wenn diese vom Willen des Erblassers abweicht. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie es einvernehmlich tun und das Ergebnis juristisch entsprechend fixiert wird.
Eine Einigung ist aber häufig schwierig, weil viele Verletzungen und nicht zuletzt auch der Verlust der verstorbenen Person zu verarbeiten sind. Manchmal zerbrechen ganze Familien an dieser Aufgabe! Das will keiner – nur weiß man sich nicht zu helfen.
Hier kann eine Mediation wertvolle Hilfestellung leisten.
Weil Mediationen sinnvoller, billiger und effektiver als lange Gerichtsprozesse sind, werden sie von guten Rechtsschutzversicherungsverträgen mittlerweile eingeschlossen.

zwischen Nachbarn

Nachbarschaftskonflikte sind so unangenehm, weil sie alle Konfliktpartner in das häusliche Umfeld verfolgen und man sich ihnen nicht wirklich entziehen kann. Weil aber die Aussprache nicht zwingend ist, so wie sie es wäre, wenn der Konflikt innerhalb der Wohnung läge, werden die Konflikte meist nicht dann angesprochen, wenn sie ihren Ursprung nehmen, sondern aufgestaut bis „der Kragen platzt“. Die Eskalation nimmt ihren Lauf. Aus Erholung und Ruhe zu Hause wird unter der Belastung der Anfeindungen bisweilen täglicher Stress. Gerichtliche Auseinandersetzungen führen dann meist nicht zur Zufriedenheit, sondern dazu, dass sich zumindest eine Partei als Verlierer empfindet. Die Folgen sind nicht selten jahrelange Prozesse oder Revanche. Kleinste Anlässe werden zu Konfliktauslösern. Der Konflikt wird zur Dauerbelastung und scheint unlösbar.  Die „Kränkbarkeit“ nimmt in doppeltem Sinne des Wortes zu.
Die Sehnsucht nach einem echten Ausgleich, Ruhe und Frieden ist zwar meist vorhanden, aber es ist kein Weg in Sicht dies zu erreichen!
Mediation kann hier segensreich vermitteln und ist ein anerkannter Weg zu einer echten Lösung.
Das Leben kann dann auch wieder etwas leichter werden.

im Wirtschafts- und Arbeitsleben

Konflikte im Wirtschaftsleben und bei der Arbeit sind vielfältig und häufig.
-zwischen einzelnen Unternehmen oder Unternehmen deren Lieferanten und Kunden
-auch innerbetrieblich zwischen Teammitgliedern, Führungskräften, Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Bei strittigen Fällen ist es im Grunde immer sinnvoll eine außergerichtliche, gütliche Einigung zu finden. Bei solchen Konflikten umso mehr, weil die Folgen langanhaltender Streitigkeiten hohe direkte Kosten verursacht. Die indirekten Kosten wie Imageverlust nach innen und außen, schlechte Arbeitsatmosphäre damit verbundene Produktivitätseinbußen und Krankenstände, Verluste an Kunden und anderen wertvollen Geschäftsbeziehungen sind aber womöglich ebenso erheblich.
Gerichtliche Einigungsprozesse bergen zudem das Risiko zu unterliegen und die Urteile sind, im Gegensatz zur Mediation, nicht darauf ausgelegt eine gemeinsame oder getrennte Zukunft ausgewogen und möglichst optimal zu gestalten.
Mediationsprozesse haben sich auf diesem Gebiet sehr bewährt, weil sie wenig Aufsehen erregen, die Gerichtskosten niedrig gehalten werden und die Konfliktpartner eine für alle Seiten faire und akzeptable Lösungen selbst gestalten können.

Der Gesetzgeber hat Mediation als sinnvolles Verfahren zur Konfliktlösung erkannt und mittlerweile  entsprechend in der Gesetzgebung berücksichtigt.

Was ist das Ziel einer Mediation?

Das Ziel ist es, den Konflikt gütlich zu lösen, am Ende steht eine win-winSituation. Nach einer erfolgreichen Mediation können Sie miteinander wieder das Notwendige erledigen, ohne ständige Ängste, ständigen Zweifel und Groll.

Wie funktioniert Mediation?

Entscheidungen werden in einer Mediation nur einvernehmlich gefällt. Das bedeutet,  jede einzelne Festlegung, jeder Schritt erfolgt nur mit Zustimmung jeder Partei.

Sie haben die volle Kontrolle über den ganzen Prozess!

Ich begleite Sie durch systematisch aufeinander aufgebaute Phasen auf dem Weg Ihrer Lösungsfindung.

– Im kostenlosen Erstgespräch geht es in erster Linie darum, dass Sie mich und das Verfahren kennenlernen. Wir besprechen die Grundsätze des Verfahrens und Sie können entscheiden, ob Sie das Verfahren tatsächlich für geeignet halten, für Ihren Konflikt eine gütliche und nachhaltige Lösung zu finden.
– Im weiteren Verlauf werden wir den Konflikt gründlich und systematisch auf alle entscheidenden Aspekte untersuchen.
– Nach dieser Ausleuchtung des Hintergrundes ist es gewöhnlich nicht mehr so schwer, über Lösungsoptionen nachzudenken und daraus die besten Lösungsmöglichkeiten zu wählen.
– Sie selbst legen dann gemeinsam fest wie die Vereinbarung aussehen soll.
Im Falle von rechtsrelevanten Vereinbarungen ist in jedem Falle eine parteiliche juristische Beratung notwendig, um die Lösung in die passende juristische Form (z.B. notarielle Beurkundung oder Vertrag etc.) zu bringen.

Welche Vorteile hat Mediation?

1. Sie bestimmen die Geschwindigkeit
Im Vergleich zu anderen Verfahren hat sich die Mediation als ein schnelles Verfahren herausgestellt. Durch Ihr Engagement und die Häufigkeit der Sitzungen bestimmen Sie das Tempo.

2. Sie gestalten Ihre individuelle Lösung
Ihre Lösung, die Sie selbst mit meiner Hilfe erarbeiten, orientiert sich an Ihren jeweiligen Bedürfnissen und wird von Ihnen einvernehmlich vereinbart, daher ist sie nachhaltig.
Wenn ein Gerichtsurteil ergeht, dieses aber von einer Partei nicht akzeptiert wird, kommt es meist zu Berufungen und langwierigen juristischen Verfahren und/oder Schwierigkeiten bei der Durchsetzung des jeweils letzten Urteils. Das kostet dann häufig nicht nur Geld und Zeit, sondern auch viele Jahre lang viel Kraft.

3. Sie haben die volle Kostenkontrolle
Die Kosten sind transparent: Sie bezahlen nur die Sitzungen, die stattgefunden haben. Es gibt keine versteckten Kosten und die Mediation kann im Falle, dass Sie das Verfahren für nicht mehr sinnvoll halten, jederzeit beendet werden.

Warum sollte ich eine Spezialistin aufsuchen?

Um ein derart strukturiertes Verfahren anwenden zu können, braucht es Wissen.

Und, um die nötige Neutralität zu wahren, braucht es auch einige Erfahrung mit sich selbst. Man muss an sich selbst erkennen können, wann man evtl. nicht mehr neutral ist und man muss Wege kennen, wieder dazu zurück zu kommen.

Das bedeutet diese Tätigkeit verlangt eine gute Ausbildung!

In Deutschland ist Mediator bzw. Mediatorin bisher keine geschützte Berufsbezeichnung, anders als z.B. in Österreich.

Bei uns in Deutschland werden sehr unterschiedliche Ausbildungen angeboten, einige dauern nur wenige Stunden.

Ich habe meine Ausbildung beim Bundesverband für Mediation gemacht.

Meine Ausbilderinnen waren Jutta Hohmann (Rechtsanwältin, Notarin), Berlin, und Doris Morawe (Rechtsanwältin), Freiburg. Beide anerkannte Ausbilderinnen und international bekannte Mediatorinnen.

Welche Kosten entstehen bei einer Mediation?

Das erste Informationsgespräch ist grundsätzlich kostenlos und unverbindlich. Die Teilnehmer gehen keinerlei Verpflichtung ein, für den Fall, dass sie sich nach dem Informationsgespräch gegen die Fortsetzung des Verfahrens entscheiden.

Für das Verfahren wird ein Honorar nach Stunden vereinbart.

Die Höhe des Honorars richtet sich nach dem jeweiligen Problembereich. Berücksichtigung finden auch die Einkommens­verhältnisse der Beteiligten. Das Honorar wird nach jedem Mediationstermin fällig. Die Kosten werden i. d. R. anteilig von den Medianden getragen, davon abweichend können die Medianden andere Aufteilungen einvernehmlich bestimmen.

Weitergehende Gedanken zur Mediation

Es gibt keine Objektivität nur eine Übereinstimmung der Subjektivität.
(Erkenntnistheorie: Positiver Konstruktivismus)

Es kommt in jedem Konflikt der Punkt, an dem klar wird, dass das Recht nicht nur auf einer Seite ist.
(Nelson Mandela)

Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen.
(Galileo Galilei)

Löse das Problem, nicht die Schuldfrage!
(Japanisches Sprichwort)

Links

Begriff
http://de.wikipedia.org/wiki/Mediation

Verbände
http://www.bmev.de
http://www.bafm-mediation.de

Netzwerk
http://mediation-bw.com

Mediationsgesetz
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/mediationsg/gesamt.pdf

Umfassende Linksammlung
http://www.zpid.de/redact/category.php?cat=545

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PSYCHOTHERAPIE

Unterstützung seelischer Heilung

„Die Bezeichnung Psychotherapie (griech. ψυχοθεραπεία, psycho = Seele und therapía = Heilen) steht als Oberbegriff für alle Formen psychologischer Verfahren, die ohne Einsatz medikamentöser Mittel auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen abzielen. Dabei finden psychologische, d.h. wissenschaftlich fundierte Methoden verbaler und nonverbaler Kommunikation systematische Anwendung.“ (Wikipedia)

Was passiert bei einer Psychotherapie?

Von allen Schulen der Psychotherapie wird anerkannt, dass die wirksamste Komponente die gute Beziehung zum Therapeuten ist.

Es gibt unterschiedliche Verfahren, bei denen jeweils ein anderer Ansatz gewählt wird.
In allen Verfahren geht es letztlich darum, ein neues, nachhaltiges seelisches Gleichgewicht herzustellen. Deshalb ist es immer nötig, etwas zu verändern, Neues zu erfahren und zu erlernen. Es wird meist viel gesprochen z.T. auch geschrieben und gemalt oder auch über den Körper ausgedrückt. Welche Techniken zur Anwendung kommen, hängt sehr vom Verfahren ab, das der Therapeut anwendet.

Je nach Verfahren erfolgt das Umlernen unter verschiedenen Hauptaspekten. In jedem Fall kann eine Besserung nur durch ein Umdenken und „Umfühlen“ erfolgen. Das “Umgelernte” muss im Laufe der Zeit durch Erfahrungen außerhalb der Therapie untermauert werden, so dass der Patient es als in sich und in der Umgebung stimmig eleben kann.

Der Ablauf einer Psychotherapie erfolgt in Phasen.
Am Anfang  geht es ersteimal darum einander kennen zu lernen und Vertrauen zu fassen. In dieser Zeit versuchen Patient und Therapeut mögliche gemeinsame Ziele für die Therapie zu finden.
Die eigentliche Therapie kann beginnen, wenn Patient und Therapeut die Ziele tatsächlich gemeinsam angehen wollen. Die Rahmenbedingungen (voraussichtliche Dauer, Kosten, Zeiten etc.) werden vereinbart,  in den Sitzungen  wird dann durch Gespräche und Übungen  und Erfahrungen „umgelernt“. Das Erlernte wird außerhalb benutzt, und auch dadurch kommt es zu neuen Erfahrungen- also Veränderungen.
Am Ende kommt es üblicherweise noch zu einer Phase des Übergangs, in der man sich seltener trifft, so dass der Patient sich daran gewöhnen kann, die regelmäßigen Therapiestunden nicht mehr zu haben.

Tiefenpsychologische Verfahren

Bei den tiefenpsychologischen Verfahren stehen eher das unbewusste Erleben und die Bewusstwerdung als Quelle des Umlernens im Vordergrund. Der Therapeut hört viel zu, stellt Fragen zum Verständnis und bleibt möglichst zugewandt und neutral. Die neuen Erfahrungen, die man im Umgang mit den eigenen Gedanken und Gefühlen beim Mitteilen der inneren Welt gegenüber dem Therapeuten macht, werden zum Ausgangspunkt für Möglichkeiten, Gedanken- und Gefühlsmuster zu verändern.

Verhaltenstherapie

Bei der Verhaltenstherapie wird die eigene Interaktion mit der Umgebung als Ursprung des Erlernten und auch als möglicher Ansatz für Veränderungen gesehen. Es werden gezielt Interaktionsmuster in Verhaltensanalysen untersucht und neue Verhaltensweisen ausgedacht und eingeübt.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie zielt vor allem darauf, , dass der Patient/die PatientIn die eigenen Gedankenabläufe und Bewertungen in schwierigen Situationen zusammen mit dem Therapeuten durchdenkt, erkennt und daraus konkrete Vorstellungen ableitet, wie anders gedacht oder gehandelt werden könnte, damit entsprechende Situationen befriedigender gelöst werden. Sehr wesentlich ist, dass diese Ideen dann Schritt für Schritt ausprobiert werden, weil dadurch neue Erfahrungen gemacht werden können. Man könnte sagen, der/die PatientIn macht regelrecht eigene kleine Verhaltensexperimente, um die eigenen Denkmuster zu prüfen und zu ändern.

Systemische Therapie

Bei diesem Ansatz werden die systemischen Zusammenhänge und interpersonellen Beziehungen als wesentliche Wirkkomponenten für die Entstehung der Symptome und auch für die Therapie gesehen.
Der/die PatientIn wird als Teil eines Systems betrachtet, das sich selbst in einem Gleichgewicht hält, so dass es stabil ist und als System zusammenhält bzw. funktioniert. Auch die Symptome des/der PatientIn sind ein Teil des Gleichgewichts. Eine Besserung der Symptome des/der PatientIn wird dadurch erreicht, dass Veränderungen im System erfolgen. Hierbei kann der/des PatientIn als Teil des Systems an sich selbst etwas verändern, aber auch das System außerhalb kann sich verändern und damit zur Heilung beitragen.
Dieser Ansatz ist insbesondere bei Familientherapien hilfreich und kann auch zur Systemveränderung in Organisationen wie z.B. Betrieben beitragen.

Welches therapeutische Verfahren kommt zur Anwendung?

Entsprechend meiner Ausbildung arbeite ich im Wesentlichen kognitiv-verhaltens­thera­peu­tisch, wobei -entsprechend dem strukturalistischen Ansatz- auch Techniken aus der systemischen Therapie zum Einsatz kommen können.

Was kostet so etwas?

Die Abrechnung erfolgt nach der jeweils gültigen GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und nach Vereinbarung.

Bitte, kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch:

Kontaktformular
Kontakt

Dr. Isabella Folberth
Ramsenerstr. 4
78262 Gailingen

Telefon: +49 7734 935 65 60
Email: info@isabella-folberth.de